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Die Arbeit, die einst die Diakonisse im Schwesternhaus leistete, wird schon seit langem von einem großen Team verrichtet - und das seit 1979 zentral von Osthofen aus für die Stadt Osthofen, die
Verbandsgemeinden Eich, Monsheim & Westhofen sowie Worms-Rheindürkheim und -Ibersheim.
Begonnen hat alles in den Räumen des Untergeschosses der Kleinen Kirche - seit 2003 hat die Sozialstaton einen Neubau im <<Haus der Diakonie>>, Auf der Rosselshecke 16 bezogen.
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Pflege in der Tradition der Diakonie
Die Diakonie feierte 1998 in Deutschland ihr 150jähriges Bestehen. Diakonie heißt übersetzt Dienst am Nächsten. Äußerer sichtbarer Ausdruck dieser Bewegung waren die
Diakonissen – Frauen, die sich zu Tausenden in der Tradition der früheren Christenheit zu Krankenschwestern, Erzieherinnen o. ä. ausbilden ließen.
Im Jahre 1979 wurde die evangelische Sozialstation
gegründet, um die Gemeindepflege auch weiterhin sicher zu stellen. Denn in den Mutterhäusern fand sich kein Nachwuchs mehr: Die Diakonissen wurden aus Altersgründen nach und nach aus den Gemeinden abgezogen. Aber
auch der Anfang der Evangelischen Sozialstation Osthofen ist bereits wieder Legende. Was in einem Kellerraum – gerademal mit einem Telefon ausgestattet – begann, das ist heute zu einem regelrechten
Wirtschaftsbetrieb geworden und wird weiter wachsen.
Schauen wir zurück, so bewahrheitet sich einmal mehr: "Nichts ist so beständig wie der Wandel". Die Pflege zu Hause ist mit der Einführung der Pflegeversicherung zu einem Markt geworden.
Konkurrenz um den Patienten ist entstanden. Das war politisch gewollt. Man kann das bedauern. Aber zurückdrehen kann man das Rad der Geschichte nicht. Und: Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft – sie
macht uns nur immer noch besser. Wir sind stolz darauf, bei Patienten, Kommunen und Krankenkassen gleichermaßen Anerkennung zu genießen!
Dennoch ruhen wir uns nicht auf den Lorbeeren der vergangenen
"29 goldenen Jahre"
aus. Sondern wir gehen vorausschauend die Zukunft an: Wir werden beständig weiter an der Qualität unserer Pflege arbeiten – immer im Bemühen, den Dienst an den Patienten und ihren Angehörigen zu optimieren.
Mit der Einführung der Pflegeversicherung und nach dem Pflegegesetz des Landes Rheinland-Pfalz wurde die Evangelische Sozialstation Osthofen als Ambulantes Hilfezentrum (AHZ) mit der Versorgung Hilfe-
und Pflegebedürftiger in unserer Region beauftragt. So pflegen wir in der Stadt Osthofen, Teilen der Stadt Worms (Rheindürkheim und Ibersheim) sowie den Verbandsgemeinden Eich, Monsheim und Westhofen. In diesem
Einzugsgebiet mit ca. 45.000 Einwohnern ist die Sozialstation gesetzlich verpflichtet, eine flächendeckende Pflege zu gewährleisten. Die Evangelische Sozialstation bietet als AHZ ein umfassendes Angebot an
ambulanten Hilfen an. Neben den "klassischen" Angeboten in der häuslichen Pflege, der Kranken- und Familienpflege kann die Sozialstation Osthofen durch die Kooperation mit ASB, AWO, DRK und Malteser
Hilfsdienst auch ergänzende Dienstleistungen anbieten, wie z. B. Essen auf Rädern, Hausnotruf oder Hol- und Bringdienste.
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